1 Boote und Yachten zum Mieten in Niederländische Antillen
- Lagoon, 42
- 2025
- St. Martin — Philipsburg
- 8 Liegeplätze
- 4 Kabine
- 12,8 m
- 4 WC
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Wer ein Boot auf den Niederländischen Antillen mieten möchte, plant keinen Törn durch ein zusammenhängendes Revier. Der historische Name bezeichnet heute meist sechs niederländisch geprägte Karibikinseln: Aruba, Bonaire und Curaçao im Süden sowie Sint Maarten, Saba und Sint Eustatius im Nordosten. Die beiden Gruppen liegen weit auseinander und unterscheiden sich deutlich bei Landschaft, Wetter und Infrastruktur.
Im Süden prägen trockene Küsten, Korallenriffe und vergleichsweise ruhiges Wasser auf den Leeseiten das Yachtcharter-Erlebnis. Sint Maarten ist dagegen ein bedeutendes nautisches Zentrum mit der geschützten Simpson Bay Lagoon. Von dort führen offenere Passagen zu den steil aufragenden Vulkaninseln Saba und Sint Eustatius. Ein Yachtcharter auf den Niederländischen Antillen eignet sich deshalb eher für die gezielte Wahl eines Inselreviers als für den Versuch, alle sechs Inseln in einem einzigen Urlaub zu verbinden.
Aruba bietet Küstenfahrten ab Oranjestad und der Renaissance Marina. Der Schwerpunkt liegt auf der ruhigeren westlichen und südlichen Leeseite, wo sich Strand-, Schnorchel- und Sonnenuntergangstörns verbinden lassen. Bonaire stellt den Schutz der Unterwasserwelt in den Mittelpunkt: Von Kralendijk führen kurze Fahrten nach Klein Bonaire, wobei Boote die ausgewiesenen Liegebojen des Bonaire National Marine Park nutzen müssen. Allgemeines Ankern auf Korallen ist dort nicht erlaubt.
Curaçao verbindet geschützte Gewässer mit längeren Tagesausflügen. Spanish Water liegt nahe mehreren Marinas und bietet Zugang zu Caracas Bay und Fuik Bay. Willemstad und Curaçao Marine sind weitere Ausgangspunkte. Eine Fahrt nach Klein Curaçao führt dagegen über offeneres Wasser und kann mit Segelschiff, Katamaran oder Motoryacht unternommen werden. An Land ergänzen der historische Hafen von Willemstad, die Handelskade und die Queen Emma Bridge den Törn.
Im Nordosten konzentriert sich ein großer Teil des Yachtbetriebs auf Simpson Bay Lagoon und Philipsburg auf Sint Maarten. Die Lagune bietet geschützte Liegeplätze und maritime Dienstleistungen, während Great Bay den Zugang zu Küstenfahrten entlang der Südseite ermöglicht. Saba und Sint Eustatius wirken wesentlich ursprünglicher und exponierter: Fort Bay beziehungsweise Gallows Bay sind die zentralen Anlaufstellen, die Hafeninfrastruktur ist begrenzter und Schutzgebietsregeln spielen eine wichtige Rolle.
In beiden Inselgruppen dominieren östliche bis nordöstliche Passatwinde. Im Süden bieten die Leeküsten von Aruba, Bonaire und Curaçao häufig ruhigeres Wasser, doch Fahrten zwischen Inseln oder hinaus nach Klein Curaçao bleiben offene Seepassagen. Geschützte Bereiche wie Spanish Water erlauben einen anderen Törnrhythmus: kürzere Küstenetappen lassen sich mit Schwimm- oder Landstopps kombinieren, ohne täglich lange Strecken zurücklegen zu müssen.
Rund um Sint Maarten dient Simpson Bay Lagoon als geschützter Ausgangspunkt. Die Einfahrt wird jedoch durch Brückenöffnungen, Schiffsabmessungen und örtliche Verfahren geregelt. Außerhalb der Lagune sind die Bedingungen deutlich exponierter. Auf dem Weg nach Saba oder Sint Eustatius werden offene Kanäle überquert; an den steilen Inseln gibt es nur begrenzten Hafenschutz und eine stärkere Abhängigkeit von ausgewiesenen Moorings. Für die Wahl von Route, Yacht und Charterformat ist daher entscheidend, ob entspannte Küstenfahrten oder anspruchsvollere Inselpassagen im Mittelpunkt stehen sollen.
Februar, März und April sind besonders geeignete Monate für einen Yachtcharter in diesem Inselraum. Im Süden fällt dieser Zeitraum in die trockenere Phase, die auf Bonaire gewöhnlich von Februar bis Juni reicht. Auch auf Sint Maarten, Saba und Sint Eustatius gehören Winter und Frühjahr zur vergleichsweise trockenen Hauptperiode. Dezember bis April ist insgesamt stärker nachgefragt, während Mai, Juni und November Übergangsmonate darstellen können.
Eine einheitliche Saison für alle Inseln wäre dennoch irreführend. Auf Aruba, Bonaire und Curaçao findet Freizeitbootsverkehr ganzjährig statt; die Inseln liegen am südlichen Rand des atlantischen Hurrikangürtels, sind aber nicht vollständig vor starkem Wind, Dünung oder Auswirkungen tropischer Systeme geschützt. Im Nordosten ist die Wirbelsturmplanung von Juni bis November besonders wichtig, vor allem von August bis Oktober. Wer in dieser Zeit reist, sollte Wetterentwicklung, Versicherungsbedingungen, Hafenverfahren und Ausweichmöglichkeiten sorgfältig prüfen.
Für kürzere Charter eignen sich klar abgegrenzte Küstenreviere. Auf Aruba führen Fahrten ab Oranjestad entlang der westlichen und südlichen Küste. Von Kralendijk ist Klein Bonaire ein naheliegendes Ziel für einen Tagesausflug mit Schnorchelstopp. Auf Curaçao lassen sich Spanish Water, Caracas Bay und Fuik Bay zu einem geschützten Küstentörn verbinden; Klein Curaçao verlangt dagegen eine längere Fahrt über offenes Wasser.
Ab Philipsburg verläuft eine etablierte Südseitenroute über Great Bay und Little Bay in Richtung Maho Beach und Mullet Bay. Für erfahrenere Crews oder entsprechend geführte Charter bildet die Passage von Sint Maarten nach Saba eine markante interinsulare Verbindung. Auch der Korridor zwischen Sint Maarten, Saba und Sint Eustatius ist befahrbar, erfordert jedoch mehr Aufmerksamkeit für Seegang, Einreiseformalitäten, begrenzte Hafenmöglichkeiten und die jeweiligen Regeln der Meeresparks.
Die Unterwasserwelt ist ein zentrales Thema vieler Törns. Bonaire schützt ein nahezu durchgehendes Saumriff durch Ankerverbote und ausgewiesene Bojen. Auch Saba und Sint Eustatius verfügen über Meeresparks mit geregelten Liege- und Aktivitätsbereichen. Schnorcheln und Tauchen lassen sich dadurch gut in den Tagesablauf integrieren, müssen aber stets den örtlichen Naturparkvorgaben folgen. Aruba und Sint Maarten ergänzen das Revier mit Strandküsten, während Windsurfen und Kitesurfen besonders in geeigneten windoffenen Bereichen eine Rolle spielen.
Landgänge zeigen, wie unterschiedlich die Inseln kulturell geprägt sind. Willemstad entwickelte sich an Curaçaos natürlichem Hafen und gehört mit seiner historischen Innenstadt zum UNESCO-Welterbe. In Oranjestad auf Sint Eustatius erinnern Fort Oranje und die koloniale Hafengeschichte an die frühere Bedeutung der Insel. Auf den südlichen Inseln ist Papiamento beziehungsweise Papiamentu verbreitet, während im nordöstlichen Teil häufig Englisch den Alltag prägt. So kann ein Chartertag zwischen Segeln, Schwimmen und Schnorcheln wechseln und am historischen Hafen oder in einer Küstensiedlung enden.
Aruba, Bonaire, Curaçao und Sint Maarten verfügen über internationale oder regionale Flughäfen. Häufige Ausgangspunkte sind Oranjestad und die Renaissance Marina auf Aruba, Kralendijk und Harbour Village Marina auf Bonaire, Spanish Water oder Willemstad auf Curaçao sowie Simpson Bay Lagoon und Great Bay auf Sint Maarten.
Princess Juliana International Airport auf Sint Maarten ist das wichtigste Drehkreuz für die Weiterreise nach Saba und Sint Eustatius. Beide Inseln sind per kurzem Regionalflug oder über interinsulare Fährverbindungen erreichbar; maritime Ankünfte erfolgen über Fort Bay beziehungsweise Gallows Bay. Zwischen den südlichen und nordöstlichen Inselgruppen wird normalerweise geflogen, da die Entfernung keinen kurzen lokalen Transfer erlaubt. Es ist daher sinnvoll, Ankunftsflughafen und Abfahrtshafen innerhalb derselben Inselgruppe zu wählen.
Die Wahl des Bootes sollte dem ausgewählten Teilrevier folgen. Für windgeprägtes Küstensegeln kann eine Segelboot-Charter auf den Niederländischen Antillen in Betracht kommen. Wer viel Platz für Tagesstopps und Schnorchelausflüge sucht, kann die Eigenschaften einer Katamaran-Charter vergleichen. Für längere Tagesfahrten oder einen stärker auf Küstenziele ausgerichteten Ablauf ist auch der Vergleich mit einer Motoryacht-Charter sinnvoll. Entscheidend sind nicht nur Komfortwünsche, sondern auch Seestrecke, Schutz der geplanten Liegeplätze und Erfahrung mit offenen Passagen.
Die Niederländischen Antillen bestehen seit dem 10. Oktober 2010 nicht mehr als einheitlicher Staat. Aruba, Curaçao und Sint Maarten haben jeweils einen eigenen Status; Bonaire, Saba und Sint Eustatius gehören zur Karibik der Niederlande. Einreise, Zoll, Yacht-Clearance und Hafenregeln müssen deshalb für jede besuchte Insel beziehungsweise jeden erforderlichen Einreisehafen separat geprüft werden.
Auf Bonaire sind die vorgesehenen Übernachtungsbojen zu nutzen. Für Saba und Sint Eustatius gelten ebenfalls Verfahren der jeweiligen Meeresparks; Naturgebühren, Genehmigungen oder Aktivitätsregeln können anfallen. Vor der Buchung sollten außerdem die Brückenzeiten der Simpson Bay Lagoon, aktuelle Wetter- und Hurrikanregelungen sowie mögliche Einschränkungen für die geplante Yachtgröße geklärt werden. Diese Punkte beeinflussen den Törn stärker als der historische Sammelname des Reviers.

Die beste Zeit für einen Yachtcharter in Niederländische Antillen hängt von der Saison ab. Je nach Zeitraum unterscheiden sich Segelbedingungen und Reiseerlebnis.
Januar, Februar, März, April, Dezember
Hochsaison
Die Hochsaison für Yachtcharter in Niederländische Antillen liegt in Januar, Februar, März, April, Dezember: 5 °C Lufttemperatur, 6 °C Wassertemperatur, 20 Sonnentage pro Monat und durchschnittlich 3 Knoten Wind.
Mai, Juni, November
Zwischensaison
Die Zwischensaison in Niederländische Antillen umfasst Mai, Juni, November: 9 °C Lufttemperatur, 10 °C Wassertemperatur, 11 Sonnentage pro Monat und durchschnittlich 5 Knoten Wind.
Juli, August, September, Oktober
Nebensaison
Die Nebensaison in Niederländische Antillen umfasst Juli, August, September, Oktober: 28 °C Lufttemperatur, 30 °C Wassertemperatur, 11 Sonnentage pro Monat und durchschnittlich 13 Knoten Wind.
Wetter-, See- und Preisdaten beziehen sich auf St. Martin — Philipsburg. Die Preise zeigen die saisonalen Preistrends. Für weitere Details: St. Martin — Philipsburg.
| Monat | JAN | FEB | MÄR | APR | MAI | JUN | JUL | AUG | SEP | OKT | NOV | DEZ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 🌡️ Ø Temperatur | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 27° | 28° | 28° | 28° | 27° | 26° |
| ☀️ Ø Sonnentage Ein Tag gilt als sonnig, wenn die durchschnittliche Bewölkung tagsüber höchstens 30 % beträgt. | 17 Tage | 21 Tage | 22 Tage | 16 Tage | 10 Tage | 10 Tage | 12 Tage | 13 Tage | 10 Tage | 11 Tage | 14 Tage | 22 Tage |
| 🌧️ Durchschn. Regentage Ein Tag gilt als Regentag, wenn mindestens 1 mm Niederschlag fällt. Monatlicher Niederschlag | 10 Tage29 mm | 9 Tage37 mm | 9 Tage22 mm | 10 Tage41 mm | 10 Tage48 mm | 10 Tage43 mm | 17 Tage78 mm | 15 Tage87 mm | 18 Tage135 mm | 17 Tage130 mm | 15 Tage106 mm | 12 Tage37 mm |
| 💨 Ø Wind Zeigt anhand des Tagesdurchschnitts, wie windig ein typischer Tag in diesem Monat ist. | 15 knNach den stündlichen Winddaten ist die Region zum Segeln geeignet. | 14 knNach den stündlichen Winddaten ist die Region zum Segeln geeignet. | 12 knNach den stündlichen Winddaten ist die Region zum Segeln geeignet. | 11 knNach den stündlichen Winddaten ist die Region zum Segeln geeignet. | 12 knNach den stündlichen Winddaten ist die Region zum Segeln geeignet. | 14 knNach den stündlichen Winddaten ist die Region zum Segeln geeignet. | ||||||
| 🌊 Ø Meerwassertemp. | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 29° | 30° | 30° | 30° | 29° | 28° |
| 📅 Saison | IDEALE SAISON | IDEALE SAISON | HOCHSAISON | HOCHSAISON | ZWISCHENSAISON | ZWISCHENSAISON | NEBENSAISON | NEBENSAISON | NEBENSAISON | NEBENSAISON | ZWISCHENSAISON | HOCHSAISON |
/ Nacht
katamaran verfügbar
€896
€896
Preise variieren je nach Yachttyp, Größe, Saison und Charter-Art. Zusatzkosten wie Kraftstoff, Skipper-Gebühren und Kaution können anfallen.
Zuletzt aktualisiert am 13. September 2026
Nur für Charter mit Übernachtung verfügbar.
Preise variieren je nach Yachttyp, Größe, Saison und Charter-Art. Zusatzkosten wie Kraftstoff, Skipper-Gebühren und Kaution können anfallen.
Zuletzt aktualisiert am 13. September 2026
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Wie viel kostet ein Yachtcharter in Niederländische Antillen?
Welche Bootstypen können in Niederländische Antillen gechartert werden?
Kann ich in Niederländische Antillen eine Yacht ohne Skipper, mit Skipper oder mit Crew chartern?
Wann ist die beste Zeit für einen Yachtcharter in Niederländische Antillen?
Welche beliebten Yachtcharter-Ziele gibt es in Niederländische Antillen?
Wie viele Gäste finden auf einer Yachtcharter in Niederländische Antillen Platz?
Welche Yachtmodelle sind in Niederländische Antillen am häufigsten verfügbar?
St. Martin — Philipsburg
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mit Skipper
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